Verwandlungen

»Damit wir innerlich gesund bleiben, müssen wir uns ständig wandeln«, schreibt Anselm Grün. Vermutlich ist es etwas, das mir leicht fällt. Nicht die äußerliche Wandlung, sondern die innere. Es hat etwas mit der Vermeidung von »Stillstand« zu tun; wobei mir bei diesem Begriff sofort ein Lied meines Freundes Tobias einfällt: kass|ühlke
Stillstand ist eine der wenigen Zustände, vor denen ich mich wirklich fürchte. Weil ich es selbst erlebt habe, dass Stillstand krank machen kann.
Wandlung, auch Verwandlung, hat etwas mit Mut zu tun. Es ist eine Entscheidung. Und das ist etwas, das mir früher so gar nicht klar war: dass es eine Entscheidung ist. Und zuweilen sogar zwingend dazu führen muss, mich immer wieder zu entscheiden, täglich.
In dieser Phase meines Lebens wird gerade alles verwandelt, wie mir scheinen will. Eine spannende, eine aufregende und schöne Zeit. Vielleicht die schönste Zeit meines Lebens. »Jedes Erleben verwandelt uns. Alles, was uns widerfährt, alles, was uns berührt und was wir berühren, bewirkt etwas in uns und ruft etwas in uns hervor. Die Freude, die wir spüren, wandelt uns.«
(Quelle: Anselm Grün, Verwandlung, Eine vergessene Dimension geistlichen Lebens, Matthias-Gründewald-Verlag, Mainz)

Jörg Kassühlke

-- Geboren in Northeim, Niedersachsen - - Gemeindereferent im pastoralen Dienst seit 2011 in Aschaffenburg - - Bücherfreund, ehemaliger Profifotograf, noch immer mit der Leica und dem iPhone unterwegs --

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

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    Oh ja,

    der Schmetterling verwandelt sich von einer Raupe in eine hässliche Puppe und dann in einen bunten Schmetterling. Doch das war es dann mit der Wandlung und schon bald stirbt er. Daher ist es wohl nicht unbedingt wichtig, dass man den Wandel zum "Perfekten" anstrebt, viel mehr bedeuten die vielen kleinen Schritte und Momente auf dem Weg dort hin >> Leben.

    Sogar ein Bummel durch die Stadt und dabei einmal ein Hütchen (oder zwei, oder…) ausprobieren, schon das ist Wandel.

    Dieser Hut an sich ist eigentlich nicht unbedingt mein Fall, doch die Trägerin gibt ihm irgendwie etwas Besonderes.

    Ich schließe Euch fest in meine Arme
    O.

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    Du sollst wissen, lieber Freund, dass ich an Dich denke….

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    hä?

    Lustig, diese Uhr ist wohl auf New Yorker Zeit oder ähnliches eingestellt. Das Danke kam genau um 15.19 Uhr von mir also, genau 9 Stunden später.

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    Nun, Du warst halt Deiner Zeit schon immer etwas hinterher, oder? 🙂

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